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Samstag, 25. November 2017

Der Fluss, der dem Stadtteil seinen Namen gab. Alles über die Geeste: Was drin schwimmt, wer drin wohnt

Dienstag, 28. November 2017

Sport und Freizeit (Vereine, Aktivitäten, was man alles tun kann)

Blick über Handelshafen und Hauptkanal auf Geestemünde. Foto Scheer

Geestemünde aus der Luft

NZ-Fotograf Wolfhard Scheer hat den Stadtteil aus der Vogelperspektive eingefangen.

Geestemünde – Stadtteil mit Zukunft

Die große NZ-Serie

Rund 33 660 Menschen leben in Bremerhavens zweitgrößtem Stadtteil Geestemünde. Wie geht es weiter mit diesem Stadtteil, wie zufrieden sind die Menschen mit den Themen Bildung, Soziales und Infrastruktur in ihrem Stadtteil. Wie gut sind die Angebote in Sachen Wohnen und Arbeiten? Die Redaktion der NORDSEE-ZEITUNG wird im Rahmen der Serie „Geestemünde – Stadtteil mit Zukunft“ diese und viele Fragen aufgreifen und mit den Bewohnern, Arbeitnehmern und Einwohnern erörtern.

Auftakt für die Serie ist am Sonnabend, 14. Oktober. Bis 25. November 2017 berichten wir dann drei Mal wöchentlich über Geestemünde.

Viele Besucher kamen auf eine Tasse Kaffee einen Plausch vorbei.
Die Redakteure im Gespräch

Viele Gespräche am NZ-Infostand

Drei Redakteure der Bremerhaven-Redaktion der NORDSEE-ZEITUNG haben beim gut besuchten Geestemünder Herbst- und Heideblütenfest am 1. Oktober viele spannende Fragen und Anregungen mit NZ-Lesern erörtert. Dabei wurden Laura Bohlmann-Drammeh, Jürgen Rabbel und Gert-Dieter Meier spannende Geschichten erzählt sowie wertvolle Anregungen und interessante Fragen auf den Weg gegeben.

Ein Teil dieser Anregungen soll bei der großen Geestemünde-Serie der NORDSEE-ZEITUNG behandelt werden, die am Sonnabend, 14. Oktober beginnt und bis 25. November dauert. Die Palette der Themen reichte von der neuen Bushaltestelle, in der es keine Sitzgelegenheit für ältere Menschen geben soll, über die Anregung, dass es am Holzhafen Livemusik geben sollte bis hin zur Frage, was es mit dem großen Wandbild an der Ecke Grashoffstraße/Ecke Schillerstraße auf sich hat.

Andere Besucher, die am Piaggio in der Grashoffstraße vorbeikamen, wollten einfach mal Hallo sagen, einen Becher Kaffee trinken oder sich mit einem der Redakteure über Zeitungsinhalte unterhalten.

Geestemünde-Quiz: Mehr als 1000 haben mitgerätselt

Und hier die Gewinner: Einen Gutschein vom Restaurant Natusch für ein Drei-Gänge-Menü inklusive Getränken für zwei Personen: Heike Fahnert; zwei Tickets von der Stadthalle Bremerhaven für „Danceperados“ (8. Februar 2018): Hanna Bawolski; zwei Tickets von der Stadthalle für die „Küstenturnshow“ (10. März 2018): Hannelore Persich; zwei Tickets von der Stadthalle für „Pop meets Classic“ (19. Mai 2018): Antje Neumann; zwei Tickets von der Stadthalle für „Matthias Reim“ (27. Juli 2018): Heiko Hasselbach; zwei Tickets von der Stadthalle für „Namika“ (29. Juli 2018): Magret Bock; von der Erlebnis Bremerhaven jeweils zwei Plätze bei der „Tour de Fisch“: Ruth Schneider und Kurt Brandt; jeweils zwei Plätze für eine Tour mit dem Hafenbus: Heinz Wittschen und Heidemari Omet.
Einen Gutschein der Werbegemeinschaft Geestemünde über 100 Euro gewinnt Manuela Haack; einen Gutschein der Werbegemeinschaft Geestemünde über 50 Euro: Janika Gerken; zwei Tickets vom Theater im Fischereihafen für „Thomas Borchert – Beflügelte Weihnachten“ (26. November): Lore Bauer; zwei Tickets vom Theater im Fischereihafen für „Varieté Porta P. (17. Dezember): Astrid Schmonsees; zwei Tickets vom Theater im Fischereihafen für „Die große Schlagerparade d’Erfolgsmusik“ (20. Januar 2018): Claudia Lappöhn; zwei Tickets vom Theater im Fischereihafen für „The Cast – Die Opernband“ (26. Januar 2018): Katja Seedorf; zwei Tickets) vom Theater im Fischereihafen für „Mirja Regensburg:
Mädelsabend – jetzt auch für Männer!“ (24. Februar 2018): Martina Schmick.
Jeweils Tickets für das Spiel der Fischtown Pinguins am 1. Dezember gehen an Dennis Bultmann und Ingrid Hypscher; jeweils zwei Tickets für das Spiel der Eisbären Bremerhaven am 1. Dezember gewinnen Sascha Otten und Ilona Lutz.
Wochenmarkt-Gutscheine
Jeweils einen Gutschein über 10 Euro von den Händlern des Wochenmarktes in Geestemünde haben gewonnen: Heidi Rakau, Birgit Freymark, Tobias Wittwer, Marc Reese, Lisa Wellbrock, Angela Godan, Wilhelm Gutemann, Martin Beck, Klaus Skrodolies, Hartmut Nikoley, Dieter Fr. Korbach, Johann Hons, Isolde Gerdes, Peter Velden, Laura Schuster, Ursula Gedike, Reinhard
Müller, Petra Reinhold, Reinhard Scharf, Hans Lüders, Rose Kruse, Martina Lange-Wilkens, Dr. Friedrich Dunkel, Marlies Kretschmer, Adolf Bagusch, Wolfgang Kempf, Margret Mertens, Rosemarie Adam, Ursula August, Bettina Mahns, Martina Philipp, Karola Schwarze, Hans Risser, Gabriela Randszus, Sabine Henken, Annegret Götsch, Waltraud Patzer, Ralf Kriesel, Frank Schadwinkel, Dieter Schröder, Nikolaus Lührs, Dörte Thielebeule, Dieter Ackermann, Inge Steinkamp, Frank Meyer, Annemarie Hilbers, H. Strechel, Sigrun Kahrs, Michael Schmuck, Antje Schurrr, Erika Drebing, Martha Leibgeb, Wolfgang Lambrecht, Henning Günther, Doris Rohde, I. Jauch, H. Niklaus, Gisela Meyer, Carol-Ann Gutmann, Doro-thea Mark, Susanne Dammann-Backhaus, Eveline Saße, Günter Lewin, Ingrid Weilandt, Monika Bobzin, Karin Burmester, Karin
Henkel, Ursula Ewald, Jürgen Rosenberg, Helga Lange, Evelyn Koschuth, Evamaria Gäckel, A. Behnisch, Monika Dammann, Erika Bremer, Christa Hedderich, Ingeborg Welter, Ingrid Schäfer, Vinzenz + Helga Gattner, Astrid Tuttas, Marion Ullrich, Ute Bäsmann, Jürgen Bohne, Bernd Schlemmermeyer, Renate Grotjohann, Ingeburg Brackmann, Anja Diekert, Ingrid Mizgalski, Joachim Braun, Gerda Lodders, Hans-Günther Fricke, Dietrich
Berndsen, Rosemarie Brandt, Ellen Murken, Elisabeth Backhaus, Ingrid Popp, Sabine Sawalies, Verena Kestner, Ulrike Kappelmann, Beater Quast, Thorsten Rode, Martha Leitgeb, Uwe Achterberg, Horst Cassens, Cornelia Schäfer, Karl Kipka, Heinz Schwarting, Bernd Eisel, Karin Marold, Andrea Hochmuth, Gabriele Maria Trumme, Rolf Herrmann, Rose-Lore Hahn, Klaus Burmester, Stefan Sahlender, Alfred Schmorenz, Nadja Meyer, Marion Brunke, Bernd Albaum, Dagmar Otiniano, Heinke Landt, Kolja Klümke, Svenja Kaschewski, Wolfgang Keller, Gerhard Schultz, Rainer Düsterloh, Giacomo Bellusci, Kerstin Rose-Schott, Doris Rohde, Johann Freier, Martina Steinlé, Karin Adam, Carola Adamson, Iris Fietze, Gabriele Jost, Claudia Obermeyer, Monika Rosenberg, Andre Herrmann, Karin Dierschke, Inga Sudwischer, Sigrid Lange, Udo Schrieber, Frank Thien, Reinhold Natho, Inge Belgardt, Margrit Harnisch, Bärbel Strohauer, Jürgen Suchan, Bodo Pries, Andreas Rademann, Magdalene Stasch, Bettina Lilkendey, Gudrun Stelling, Irene Meier, Dieter Velden, Jochen Basch, Utz Thiele, Carmen Junge, Günter Rose, Kornelia Winkelmann, Gerda Ruppert, Annegret Woytek, Antje Harlos, Gisela Kasel, Stefanie Gulau, Birgit Roes, Ingrid Unruh, Rolf Mangels, Anja Busack, Ursula Dickerson, Annegret Wierk, Alexandra Teute, Angelika Holz, Reinhard Warband, Rolf Krückemeyer, Stephanie Drath, Jan Meiners, Britta Kuhr, Helga Stelljes und Uwe Marske.



Von Anja Kaiser

Geestemünde. „Das wusste ich noch nicht, obwohl ich hier schon so lange lebe.“ Nicht nur dieser Geestemünder ist verblüfft, dass dieAnlagen des Handels- und Holzhafens um 1860 zu den modernsten Deutschlands zählten. Rund 60 Wissbegierige folgten Dr. Julia Kahleyß und Dr. Dirk Peters beim Stadtrundgang durch Geestemünde. „Vom Hafen- und Gewerbegebiet zum Wohn- und Wissensquartier“ lautete der Titel des Streifzuges, den die NORDSEE-ZEITUNG mit der Leiterin des Stadtarchivs und dem Industriearchäologen organisiert hat.
Ob Neulinge oder Stammgäste der regelmäßigen Stadtrundgänge des Stadtarchivs – für alle gab es Neues zu entdecken. Denn Julia Kahleyß, Leiterin des Stadtarchivs und Dirk J. Peters, Industriearchäologe und Technikhistoriker wissen, wovon sie sprechen. Peters gilt als Werftenfachmann – nicht nur in Bremerhaven, wie er betont. Bis zu seinem Ruhestand vor drei Jahren leitete Peters die Abteilung „Schifffahrt im In-dustriezeitalter“ im DeutschenSchiffahrtsmuseum.
Egal, in welche Richtung die Besucher am Startpunkt des Rundgangs sich drehen und wenden, am Elbinger Platz gibt es vieles zu entdecken. Die große Verkehrsfläche mit dem Haus des Handwerks wurde in den sechziger Jahren gebaut. In dem Zuge wurde auch der Großteil des Querkanals vom Jachthafen bis zur Kanalstraße betoniert. „Früher konnten dort noch die Stämme vom Holzhafen in den Hauptkanal geflößt werden“, erzählt Kahleyß.
„Vor über 136 Jahren war das ganze Gebiet hier noch Geestendorf. Geestemünde befand sich damals nur in dem Gebiet Fähranleger und Berliner Platz. Nach und nach wuchsen die beiden Orte 1881 endgültig zusammen“, sagt die Leiterin des Stadtarchivs.
Der Stadtteilrundgang geht entlang der Kaistraße bis zur Spitze des Hauptkanals. Der Handelshafen und das Gebiet drumherum waren in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ein starker Wirtschaftsfaktor für die Stadt. „Holz- und Ölhandel sowie die Fischerei wuchsen“, sagt der Industriearchäologe und Technikhistoriker: „Anfang 1860 zählten die Hafenanlagen hier zu den modernsten in ganz Deutschland.“
Die Lage und Infrastruktur mit dem ehemaligen Bahnhof boten
eine gute Grundlage als Industriestandort. „Der Bereich ist zum Freihafen erklärt worden, dadurch gab es viele steuerliche Vorteile“, sagt Kahleyß.
Auch der Schiffbau ließ sich nieder. „1886 hat Seebeck hier sein erstes Gelände am Wasser erhalten. Die Rickmers-Schiffe lagen am Hauptkanal und wurden dort aufgerüstet“, erzählt Peters.
„Heute ist der Handelshafen im Wandel“, sagt er: „Durch die vielen Neubauten geht die historische Silhouette allmählich verloren.“ Baulärm ist zu hören – so entstehen viele Wohnungsneubauten und auch das bereits ansässige „Alfred Wegener Institut“ soll hier noch erweitert werden.

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